Als ich am vorvergangenen Wochenende aus Berlin nach Hause fuhr, war der Kopf wieder voll. 40 Jahre AGD – eine wieder einmal turbulente Mitgliederversammlung und eine bunte Jahrestagung waren vorüber. Das Ganze wollte erst einmal sacken.

Wo AGDler zusammenkommen, wird diskutiert. Kontrovers immer, konstruktiv manchmal – redundant auch mal. So eine Mitgliederversammlung kann schwer verdaulich sein. Zumindest, wenn keine Politikergene vorhanden sind und man kein Interesse an Lagerbildung und Fraktionsraison hat. Das Prinzip einer repräsentativen Demokratie ist auch nicht jedem vermittelbar. Was wiederum zur gesellschaftlichen Gesamtlage passt…

Ruhiger wird die AGD jedenfalls nicht – mit 40 hat man ja auch noch ein paar Jahre bis zum Altenteil. Höchstens zuckt die Midlife-Crisis, begleitet von etwas Aktionismus und dem ein oder anderen Kollateralschaden, bevor man sich schließlich den wichtigen Dingen zuwendet. Man darf gespannt sein.

Die sich anschließende Jahres-Tagung war für mich von daher schon besonders, weil ich diesmal mit meinem Kollegen Christoph Jahn einen der Workshops geleitet habe. Freitag Nachmittag in den Berliner Spreewerkstätten – interessante Location, ein für diesen Zweck auf gute drei Stunden komprimiertes Tagesseminar und  Teilnehmer, die sich voll darauf eingelassen haben. Eine schöne Erfahrung, aus der wir Impulse für die weitere Workshop-Arbeit ziehen konnten.

Workshop AGD-Tagung 2016

Der Samstag war dann angefüllt mit diesmal sehr interessanten und anregenden Vorträgen, bevor es am Abend zum eigentlichen Festakt überging: 40 Jahre AGD – mit Geschichten und etwas Geschichte. Und was lernt man da? Die Unruhe war ein treuer Begleiter über die Jahrzehnte. Sie gehört wohl einfach dazu.

Wer zuckt, lebt noch…

 

 

 

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